Audio Experiment #17

 

Werden Bühnen- und Zuschauerraum zumeist klar voneinander getrennt, versucht das
Audio Experiment jene Ebenen miteinander zu verknüpfen. Im Zusammenspiel der
Jazzmusiker Gustav Geißler, Noah Punkt und Gwen Kyrg soll über die musikalische
Improvisation von der Aktion zur Reaktion und schließlich Interaktion geführt
werden. "Da die Musiker in dieser Besetzung nicht an festgelegte Orte gebunden
sind, werden diese im Raum wechselnde Positionen einnehmen. Das hat zur Folge,
daß auch das Publikum sich seinen Standpunkt immer wieder neu wählen kann."
Aufgrund der großzügigen Raumverhältnisse in der galerie KUB und der kleinen
Besetzung (3 musiker, 2 Livekünstler) soll mit großformatigen Videoprojektionen
gearbeitet werden, welche die große Wand, die Fensterfront sowie die
terassenartigen Stufen bespielen.
Entwickelte sich bei den Audio Experimenten #1-16 die Darbietung frei
improvisiert, so wird sie nun von einer schwachen formalen Struktur bestimmt.
Auf diese Weise kann eine Entwicklung über mehrere Ebenen realisiert werden, die
zudem den Rezipienten variierende Anknüpfungsmöglichkeiten bietet.
Doch wie kann es konkret gelingen, dass aus der Gleichzeitigkeit tatsächlich ein
wechselseitiger Austausch entsteht, bei dem die eigene unabhängige Dynamik der
Künste erhalten bleibt?
 


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