Der Workshop erforscht die komplexe Beziehung zwischen künstlerischem Ausdruck und Gefühle der Scham in der zeitgenössischen Kunst. Scham als wichtiges universelles Gefühl, so regulierend wie zerstörerisch, bleibt oft tief verborgen und beeinflusst doch unser Verhalten und unsere Selbstwahrnehmung maßgeblich. Der Workshop möchte einen Raum für Empowerment, Reflexion und Perspektivwechsel schaffen, auch in Bezug auf queere Identität. Dazu haben wir den Künstler Christobal Z Arellano eingeladen, der die Leipziger Ballroom Szene fotografisch archiviert. Wir möchten einen Beitrag zur Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Kunst leisten, und gleichzeitig Themen wie Zugehörigkeit und Selbstzuwendung ansprechen.
Thematische Schwerpunkte: 1. Dekonstruktion der Scham: Werke, die internalisierte Schamgefühle hinterfragen und auflösen.2.Selbstermächtigung: Kunst als Mittel der Selbstaffirmation und des Widerstands 3. Körperliche Scham: Werke die den Druck durch gesellschaftliche Normen, Schönheitsideale, Verletzungen oder Krankheiten darstellen 4. Darstellung der Unsichtbarkeit: Werke, die sich mit der Dissonanz der Unsichtbarkeit der Scham auseinandersetzen 5. Queere Identität: Intime Einblicke in das eigene Erleben. Am Ende des Workshops wird die galerie KUB in einen Ballroom.
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsens
