![]() |
|
| GUT
LEBEN OHNE NIX Götz Bury (Wien) 02.04.2011 |
Götz Bury hält in der Manier eines erfahrenen Fernsehkoches
einen Kochkurs für all jene ab, die sich dem rapid wachsenden Heer
des internationalen Prekariates zuzählen, sich ihm anzuschliessen beabsichtigen,
oder einfach nur mit ihm sympatisieren. In sehr anschaulicher Weise werden
Techniken vermittelt, die zum (Über-) Leben in der globalisierten Wirtschaftskrise
beitragen können. Dazu gehört etwa, wie man sich aus seinem letzten
Hemd und einem gewöhnlichen Putzlappen ein (Koch-) Outfit in der Art
des legendären Paul Bocuse zaubert, wie man aus einem Stück Küchenspüle
ein Messer schleift, oder aus einem alten Palettenbrett einen Kochlöffel
schnitzt. Verschiedene Techniken des Feuermachens, von steinzeitlichen Methoden
angefangen, bis hin zu avancierteren Techniken aus der Trickkiste der Grossstadtindianer,
stehen ebenso auf dem Programm, wie die Zubereitung von Köstlichkeiten,
wie Sägemehlbrot, Nacktschneckentoast, oder Grassuppe. Aus einem alten
Paar Designerski fertigt Bury darüber hinaus Pfeil und Bogen, um im
Park einen Festtagsbraten zu schiessen und selbst das Brauen von Dünnbier
(leider unter Umgehung des Reinheitsgebotes von 1516), sowie das panschen
von Ersatzkaffee werden kurz gestreift. Zum Abschluss können die BesucherInnen,
beim paffen von Zigaretten aus Laub und Gras, ihre Erfahrungen austauschen.
Die Gäste werden natürlich durch Kostproben verwöhnt. |
| RESTMETALL
– post industrial noise 26.2.11 |
Mutmaßungen über gefundene Objekte: Reste von Maschinen, Teile von Geräten, Metallschrott, Produktionsabfälle, werden untersucht. Physische Aktionen mit den Objekten erzeugen Sounds und Video, die in Echtzeit transformiert werden. Die Performer benutzen dafür verschiedene Sensoren und von ihnen geschriebene live processing Software, basierend auf MAX/MSP Jitter. Der Prozess: Von den Objekten wird Ton und Bild abgenommen und digitalisiert. Die so gewonnenen Informationen werden vom Objekt unabhängig im Computernetzwerk verformt, zerschnitten, übersteuert und nonlinear verzerrt. Die Fragmente prallen aufeinander, interferieren, durchdringen und verschieben einander und werden zurück in den Raum der Performance geschickt. Performer, Objekte und Sounds verschmelzen mit den verschiedenen Schichten von Projektionen. Restmetall zeigt Sound/Videoscapes, zwischen weiten, offenen Flächen, minimalistischen Strukturen und brutalen Maschinenklängen. Polyrhythmische Figuren entstehen und zerfallen wieder, die Atmosphären wechseln zwischen Noise und Erinnerungsfeldern. |
| 10.
Dezember 2010 20 Uhr glitterballshooting Hannes Malte Mahler (Hannover) |
Mahlers glitterballshooting
ist ein interaktives Projekt, dass einerseits sehr amüsant und kommunikativ
ist, und andererseits einen diskursiven Rahmen öffnet. Unter Beteiligung
des Publikums stellt es ein offenes System dar, in dem einige Parameter
festgelegt werden, jedoch keine verbindliche Vorgabe zur Wahrnehmung gestellt
wird. Und etwas vermittelt Hannes Malte Mahler dem aktiv Teilnehmenden
oder auch nur passiv Beobachtenden des glitterballshooting alle Mal: Die
industriell perfekte Schönheit der Kugeln lebt von deren latenter
Zerbrechlichkeit. Ein perfekt geschmückter Tannenbaum kündet
immer auch von der kurzen Zeit, für die er seinen Glanz verbreiten
wird. |
| 3.
07.2010 Anja Ibsch |
|
08.06.2010 |
LA SIRINGE ist die erste Zusammenarbeit von Andrés Galeano (Performance Künstler) und Mike Edgerton (Komponist). Ausgangspunkt ihrer Performance ist die Frage, welche Ähnlichkeiten zwischen Vögeln und Menschen bestehen. Die Künstler werden mit Hilfe von Klang und Körper die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Forschung präsentieren. Andrés Galeano, geboren 1980 in Mataró (Spain),
studierte Philosophie an der Universität in Barcelona. Nach dem dortigen
Abschluss studierte er Fotografie an der Freien Fotoschule in Stuttgart,
sowie Bildende Kunst in Bologna und der Kunsthochschule Weissensee Berlin.
Er arbeitet mit Zeichnungen, Fotografie, Video und Performance. Derzeit
arbeitet er als Kurator der Extension Series, dem Performance Programm
des Grim Museums in Berlin.
|
|
18.05. 2010
|
|
| 09.04.2010 Arti Grabowski, Justyna Gorowska, Adam Gruba |
|
| 04.02.2010 seven for the price of one |
präsentieren 7 for the
price of 1- Accumulating Value
|
19. 05. 09 BBB Johannes Deimling (Berlin) „agierte Bilder“ |
Unter dem
seit 1995 verwendeten Begriff agierte Bilder, entstehen lebende Bilder,
die der Künstler in einen malerischen Bezug setzt. Basierend auf
einer Idee oder einem Konzept wird eine Performance entwickelt, mit der
er in einer prägnanten Momentaufnahme die ontisch erfahrbare Realität
verdichtet. Als Performance Art Povera bezeichnet der Künstler
einen Teil seiner ephemeren Werke, die durch den spartanischen und gezielten
Einsatz von Material ein klares und konzentriertes Bild ergeben. Der häufige
Gebrauch von Lebensmitteln in den Performances zeigt einen deutlichen
Bezug zum alltäglichen Leben, der in Deimlings Werk oft humorvoll
auf die Vergänglichkeit der Existenz hinweist. Nicht selten werden
die in der Performance gemachten Handlungsabläufe oder Objekte im
Anschluss in Form. |
| 16.
05. 09 „Brigade_Transit“ / Marlen Schumann und BIA |
www.marlenschumann.de |
| 30.04.09 Julischka Stengel |
Die Interessen der Künstlerin liegen in dem ausloten von Weiblichkeit, besonders hinsichtlich von Sexualität, Körperlichkeit und Frauenbild. In ihren Arbeiten sind dabei die Punkte der Kommunikation, der Reflektion und des Austausches zentral. Die Performance Pig ist skulpturesk in diese Fragestellungen eingeordnet und tangiert die Arbeiten von Aberle und Wittig nicht nur und der Präsentation von Zeit und Raum. |
|